
Zeugnisausgabe ZBVJ 24
3. Juli 2026
Gemeinsam sind wir stark
Zum Start des neuen Schuljahres unternahm der Leistungskurs Mathematik der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums eine teambildende Exkursion in die Sächsische Schweiz. Wir trafen uns am 21.08.2026 pünktlich um 07:00 Uhr an der Schule und fuhren mit zwei Autos nach Schmilka.
Zuerst ging es entspannt von unserem Parkplatz entlang der Straße zurück zum Ortseingang Schmilka. Von dort aus stiegen wir hinauf zur Kleinen Bastei. Schnell erkannten wir, dass die Wahl langer Wanderkleidung für diesen Aufstieg keine gute Idee war und befreiten uns von lästigen Beinkleidern und Jacken. Oben angelangt konnten wir den herrlichen Blick hinunter zur Elbe genießen.
Weiter ging es auf relativ ebenen Wegen bis zur Rotkelchenstiege, die wir zum Aufwärmen emporkletterten. Über den Zurücksteig erreichten wir, nachdem der Wanderleiter uns zuerst etwas durch unwegsames Gelände manövrierte, doch noch den oberen Einstieg der Zwillingsstiege. Spätestens hier war uns bewusst, was es heißt, in der Sächsischen Schweiz eine Klettersteigrunde zu gehen. Da wir einander Hilfestellungen gaben, haben wir die Zwillingsstiege – entgegen aller Kletterregeln – auch im Abstieg gemeistert.
Kurz darauf wartete das Highlight der Tour auf uns: die Häntzschelstiege. Sorgsam darauf bedacht sicher zu stehen und mindestens eine Hand am Felsen oder an der Klammer zu haben, stiegen wir den unteren Teil hinauf bis zum Kamin und waren beeindruckt von dem engen Felsspalt, durch den wir uns hindurchzwängen mussten, um hinauf in die luftige Höhe des Langen Horns zu kommen. Dort konnten wir dann bei einer kleinen Mittagsrast und herrlichem Sommerwetter den Blick über die Sächsische Schweiz genießen.
Hinab ging es über die Heilige Stiege bis nach Schmilka, wo wir unsere Autos nach ca. 5,5 Wanderstunden wieder wohlbehalten erreichten.
Die nächste Härteprüfung wird für uns die Jahrgangsstufe 13 mit dem Klettersteig „Abiturprüfung“ sein. Motiviert durch die Exkursion wollen wir diese ebenso zielstrebig angehen.
S. Günther





